Was eine Praxis ausmacht
Einzelpraxis, Berufsausübungsgemeinschaft, Praxisgemeinschaft oder MVZ: Die Kassenärztliche Bundesvereinigung unterscheidet mehrere Formen, in denen Ärztinnen und Ärzte zusammenarbeiten. Für dich zählt, wie groß das Team ist und wer wofür zuständig ist.
Ärztliche Aufgaben und MFA-Tätigkeiten sind getrennte Berufsrollen, in größeren Praxen kommen Praxismanagement und Abrechnung als eigene Stellen dazu. Labore und Therapiepraxen arbeiten häufig als externe Partner mit.
Worauf du in der Praxis achtest
Frag nach dem Tagesablauf: Wie wechseln sich Sprechstunde, Telefon, Assistenz und Dokumentation ab, und welche Aufgaben sind fest verteilt?
Wichtig ist auch, wie du in das Praxisverwaltungssystem eingearbeitet wirst und wen du bei Fragen erreichst.
Bei einer Hospitation siehst du schnell, ob alle Räume an einem Standort liegen und wie die Wege im Alltag aussehen.
Dein Weg in der Praxis
MFA werden in drei Jahren dual ausgebildet, Ärztinnen und Ärzte brauchen für eine eigene Kassenzulassung die abgeschlossene Weiterbildung. Wer als MFA mehr Verantwortung übernehmen will, findet mit der Fortbildung zur Fachwirtin oder zum Fachwirt für ambulante medizinische Versorgung einen anerkannten Weg.
Notier dir nach jedem Gespräch, welche Fragen offen geblieben sind, und frag gezielt nach.
